In den ersten sechs Monaten diesen Jahres stieg die Anzahl der insgesamt abgeschlossenen Riester-Rentenverträge weiter an. Welche Varianten der staatlich geförderten Altersvorsorge besonders beliebt sind.

Seit einigen Jahren fördert der Staat die private Altersvorsorge in Form von Riester-Verträgen mit Zulagen und Steuervorteilen. Auch im ersten Halbjahr 2013 schlossen zahlreiche Bürger eine entsprechende Riester-Police ab. Damit stieg laut Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) der Gesamtbestand auf knapp 15,76 Millionen Riester-Verträge an. Ein hoher Vertragsanteil entfällt dabei auf eine der vier möglichen Fördervarianten.

Wie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) vor Kurzem mitteilte, hat sich der Gesamtbestand der Riester-Verträge in den ersten sechs Monaten um 79.000 auf insgesamt 15,76 Millionen Verträge erhöht.

So gibt es Geld vom Staat

Jeder Förderberechtigte, der für sein Alter mit einem Riester-Vertrag vorsorgt, erhält vom Staat eine sogenannte Grundzulage in Höhe von bis zu 154 Euro dazu. Förderberechtigt sind unter anderem in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversicherte Arbeitnehmer, rentenversicherungs-pflichtige Selbstständige wie Künstler oder freiberufliche Hebammen, aber auch Beamte sowie die Ehegatten der Förderberechtigten. Für jedes Kind, für das der Förderberechtigte oder sein Ehegatte Kindergeld bekommt, werden noch einmal 185 Euro pro Jahr dem Vertrag gutgeschrieben.

Für Kinder, die ab dem 1. Januar 2008 geboren wurden, gibt es sogar 300 Euro. Bis zu 2.100 Euro sind im Jahr steuerlich absetzbar. Die volle Förderung gibt es, wenn der Sparer mindestens vier Prozent des Vorjahres-Bruttoeinkommens in den Vertrag einzahlt. Als kleinstmöglicher Eigenbeitrag ist eine Untergrenze von 60 Euro im Jahr beziehungsweise fünf Euro im Monat festgelegt. Insgesamt gibt es vier verschiedene Anlageformen für das Riester-Sparen.

Versicherungsvariante am beliebtesten

Mit knapp 10,9 Millionen Riester-Verträgen haben sich aktuell über 69 Prozent der Riester-Sparer und damit eine klare Mehrheit für die Versicherungsvariante entschieden. 19 Prozent setzen auf Riester-Fondssparpläne (fast 3 Millionen Verträge), knapp sieben Prozent auf die Wohn-Riester-Variante (etwas über 1 Million Verträge) und fünf Prozent auf Riester-Banksparpläne (795.000 Verträge).

Wer sich die staatliche Förderung nicht entgehen lassen möchte, kann sich für die Berechnung des eigenen Beitragsanteils und der Auswahl der individuell passenden Riester-Variante an einen Fischer & Fischer Versicherungsvermittler wenden.

(verpd)

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