Eine aktuelle Statistik zeigt, wie hoch die Auszahlungen der privaten Renten- und Lebensversicherungen letztes Jahr an ihre Kunden waren. Sie unterstreicht damit auch, welche Bedeutung die private Vermögens- und Altersvorsorge in Form von Versicherungen hat.

Die Höhe der von privaten Lebens- und Rentenversicherungen an ihre Kunden ausgezahlten Renten und Einmalsummen steigt seit Jahren an. Allein letztes Jahr wurden rund 84,5 Milliarden Euro an Leistungen ausbezahlt. Das ist ein neuer Rekordwert, wie die aktuellen Daten des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) belegen.

Im vergangenen Jahr haben die deutschen Lebensversicherer 84,5 Milliarden Euro an Leistungen aus privaten Lebens- und Rentenversicherungen ausbezahlt. Das waren 7,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor und der bisher höchste Wert. Dies teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) jüngst mit. Die Leistungen der Pensionskassen und Pensionsfonds sind in diesen Zahlen nicht enthalten.

Steigende Höhe bei den privaten Renten

Rund ein Achtel aller Auszahlungen der privaten Lebens- und Rentenversicherungen, nämlich circa 10,7 Milliarden Euro, entfiel laut GDV auf laufende Rentenzahlungen aus Haupt- und Zusatzversicherungen. Das ist ein Plus um 3,1 Prozent und damit ebenfalls ein neuer Rekordwert bei den Rentenzahlungen. Damit gewinnen die laufenden privaten Rentenzahlungen stetig an Bedeutung, hebt der GDV hervor.

Das Gesamtvolumen der Rentenzahlungen ist seit 2008 kontinuierlich angestiegen – insgesamt um fast zwei Drittel. 2008 lag die ausgezahlte Summe noch bei 6,6 Milliarden Euro. Sechs Jahre später waren es bereits 9,0 Milliarden Euro – und 2017 erstmals über zehn Milliarden Euro, konkret 10,1 Milliarden Euro. 2018 hatte die Summe bereits bei 10,4 Milliarden Euro gelegen.

Quelle: (verpd)

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